24 Stunden Berufsfeuerwehr

Die Jugendgruppen der Feuerwehren Nittenau und Hof am Regen veranstalteten von Freitag den 25.09.2009 bis Samstag den 26.09.2009 die Aktion „24 Stunden Berufsfeuerwehr“. Die 14 Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren wurden von den Aktiven der Feuerwehren Nittenau und Hof am Regen in die Arbeit der Berufsfeuerwehr eingeführt.

Beginn des Dienstes war am Freitag um 17 Uhr. Die Jugendlichen bezogen ihr Lager im Gerätehaus der Feuerwehr Nittenau. Nach einer Dienstbesprechung und einigen Vorbereitungen wurde gegrillt. Die Aktiven der Wehr wurden um ca. 19 Uhr von einem reellen Einsatz aus dem gemütlichen Abendessen entrissen. Die Jugendlichen blieben unter Aufsicht in der Einsatzzentrale. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass der echte Einsatz der geplanten Übung um 20.30 Uhr genau ähnelte, wurden die Jugendgruppen mit eingesetzt. Unter Aufsicht suchten die Jugendlichen verschiedene Straßen nach einer vermissten Person ab. Nach ca. 45 Minuten wurde der Einsatz abgeschlossen, da die Person gefunden worden war. Wieder zurück im Gerätehaus führte man eine Einsatznachbesprechung durch. Da die alarmierte Hundestaffel Bayerwald nicht mehr eingesetzt werden musste, boten deren Aktive den Jugendlichen an, mit ihnen in der Nacht eine große Personensuche durchzuführen. 4 Aktive der Feuerwehren versteckten sich in den Wäldern bei Straßhof. Nachdem die Hunde in Begleitung ihrer Führer und mehrerer Jugendlicher alle Vermissten gefunden hatten, trafen alle Teilnehmer gegen 1.30 Uhr wieder im Gerätehaus ein. Völlig erschöpft wurde dann die Nachtruhe eingehalten. Bereits um 05.30 Uhr ging der Hausalarm der Feuerwehr an. Die Meldung lautete: „Flächenbrand im Industriegebiet, Nähe Helgert“. Mit Blaulicht ging es zum Brand. Die Jugendlichen durften unter Anleitung der Aktiven den Brand löschen. Nach dieser spektakulären Einsatzübung kamen alle wieder heil im Gerätehaus an.

Nach der Morgenwäsche und dem Frühstück startete die Erste Hilfe Ausbildung. Diese Ausbildung wurde gegen 09.30 Uhr von einer Einsatzübung unterbrochen: eine eingeklemmte Person unter einer schweren Last an der Baustelle am Jahnweg. Mit Martinshorn und Blaulicht ging es durch Nittenau. Dank des Hebekissens und der gut geleiteten Übung wurde die Person (eine Puppe) befreit.
Der warme Pizzaofen wartete im Gerätehaus bereits darauf, das Mittagessen für die Berufsfeuerwehrler zuzubereiten. Als die Bäuche gefüllt waren, wurde das Feuerwehrhaus gesäubert, Schläuche und Fahrzeuge gewaschen, gekehrt und weitere Aufgaben erfüllt. Wie es in der Berufsfeuerwehr so ist, ging um 12.30 Uhr bereits der nächste Alarm ein: „Schwerer Verkehrsunfall am Gelände der Firma Schwinger Granit!“ Wieder zeigten alle Teilnehmer hervorragende Leistung. Mit Spreizer, Schere, Glasschneider und Säge wurde das Auto zerlegt und die Puppe gerettet. Dies war der letzte Einsatz der „Berufsfeuerwehrler“. Das Gerätehaus wurde noch endgesäubert und die 24 Stunden endeten mit einer Abschlussbesprechung.

Für alle Teilnehmer war dies ein sehr ereignisreicher, spektakulärer, lehrreicher, lustiger und schöner Tag.
Die Jugendgruppen möchten sich recht herzlich bei allen bedanken, die diesen Tag unterstützten.

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